Politik & WIssenschaft

Mahatma Ghandi:

 

First they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then you win.

 

One day there will be victory for the truth. Aude sapere.

Langzeitstudie: Homöopathie - Wirksam und Wirtschaftlich

Hamburg·Unabhängiges Institut analysiert Daten von 15.700 Securvita-Versicherten

Die ärztliche Behandlung mit Homöopathie ist eine wichtige und wirksame Ergänzung zur Schulmedizin. Die Homöopathie zeigt im Versorgungsalltag bei ausgewählten Erkrankungen gegenüber rein konventionellen Therapien eine bessere Wirkung und Wirtschaftlichkeit. Das belegt eine mehrjährige Versorgungsstudie der Securvita Krankenkasse. Ausgewertet dafür wurden die Daten von 15.700 Versicherten, die mindestens drei Jahre lang regelmäßig bei homöopathischen Kassenärzten in Behandlung waren. Die Studie belegt, dass die Gruppe der Homöopathie-Nutzer bei wirtschaftlich bedeutenden Parametern wie Krankenhausaufenthalten, Arzneimittelverbrauch und Krankentagen gesundheitliche Vorteile gegenüber einer konventionell behandelten Vergleichsgruppe hatten.

Kinder erhielten beispielweise seltener Antibiotika. Besonders auffällig erwies sich dies bei Kleinkindern ab der Geburt: Mit homöopathischer Behandlung sank die Zahl der mit Antibiotika behandelten Kleinkinder im dreijährigen Untersuchungszeitraum um 16,7 %, während sie in der Vergleichsgruppe um 73,9 % stieg. Kleinkinder mit Allergien, Neurodermitis und Asthma profitierten gegenüber der Vergleichsgruppe besonders von der homöopathischen Behandlung.

Auch bei erwachsenen Patienten zeigten sich deutlich positive Effekte im Sinne sinkender Morbidität und damit einhergehender Verbesserung der Lebensqualität. So verringerte sich beispielsweise bei krebskranken Patienten und Mehrfacherkrankten der Einsatz von Schmerzmitteln im Verlauf der homöopathischen Behandlung, während er in der Vergleichsgruppe wuchs.

Die Analyse von Krankenhausdaten zeigte ebenfalls Vorteile der homöopathischen Behandlung: So ging beispielsweise die Zahl der Krankenhauseinweisungen bei Erwachsenen mit Depressionen im Lauf der homöopathischen Behandlung um 9,8 % zurück. Im Vergleich dazu stiegen die Hospitalisierungen in der konventionell behandelten Vergleichsgruppe um fast 32,6 %.

Bestätigt wurde dies bei der Entwicklung von Arbeitsunfähigkeitszeiten, die durch Depressionen ausgelöst wurden und wirtschaftlich sehr relevant sind. Sie gingen im Verlauf der Homöopathie-Behandlung um 16,8 % zurück, während die Fehlzeiten bei den rein schulmedizinisch behandelten Patienten um 17,3 % stiegen.

Durchgeführt wurde die Studie für die Securvita Krankenkasse von den Gesundheitsforen Leipzig, ein auf Versorgungsforschung im Gesundheitswesen spezialisiertes Analyse-Institut. Grundlage für die Datenerhebung ist ein Vertrag der Securvita Krankenkasse mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Kassenärzte mit homöopathischer Zusatzqualifikation behandeln die Versicherten der Securvita seit 2009 auf Basis dieses Vertrages und bieten ihnen intensive Anamnese-Gespräche, homöopathische Beratungen und therapeutische Unterstützung.

Die Securvita-Studie liefert viele Argumente für das Miteinander von Schulmedizin und Homöopathie. Die homöopathische Zusatzausbildung der Ärzte sollte gefördert werden statt sie zu streichen, wie es gerade in einigen Bundesländern beschlossen wurde. "Wir brauchen nicht weniger sondern mehr homöopathische Ärzte, die diesen erfolgreichen Weg weitergehen", sagt Götz Hachtmann, Vorstand der Securvita Krankenkasse.

Link zum Securvita Originalbericht  - share by Email

Bewegte Zeiten

Die Homöopathie erlebt eine bewegte Zeit. Während bestimmte organisierte Gruppierungen weiter versuchen, die Homöopathie aus dem Gesundheitswesen zu verdrängen, gibt es zunehmend auch Aktivitäten die die Vorgänge hinter den Kulissen beleuchten und Leute, die ihre Stimme für die Homöopathie erheben.

 

So z.B. Prinz Charles: als Schirmherr der homöopathischen Gesellschaft in England. Die königliche Familie lässt sich seit jeher homöopathisch behandeln und hatte schon immer und bis heute seinen eigenen Hofhomöopath.  

So z.B. zuletzt der Nobelpreisträger und Entdecker des AIDS/ HIV-Virus, Dr. Luc Montagnier, der sagt: "Es gibt eine wissenschaftliche Grundlage in der Homöopathie, die aber ignoriert wird". Der Grund dafür sei "ein Problem der Wissenschaft, das alles zum Schweigen bringt, was die Wirtschaft stören kann."


So z.B. der Medizinhistoriker, Prof. Dr. Martin Dinges, dessen Beobachtungen über die Hintergründe der Aktivitäten gegen die Homöopathie aktueller sind denn je. Deshalb verlinke ich hier das beim Deutschlandfunk veröffentliche Interview. Er meint: "Gespräche und Globuli statt vieler Tabletten – dieser Ansatz der Homöopathie missfalle vor allem den Lobbyisten der Pharmaindustrie".

Nach der Veröffentlichung des zunächst über Jahre geheimgehaltenen ursprünglichen Australien-Reports wird deutlich, dass, entgegen der damaligen Darstellung in vielen Leitmedien, der Report in Wahrheit eine Evidenz für die Homöopathie für viele Indikationen zeigt. So sagt die Präsidentin der australischen Gesundheitsbehörde NHMRC, Prof. Anne Kelso, nun schließlich, dass “die Untersuchung der Homöopathie entgegen einiger Behauptungen nicht zu dem Schluss kommt, dass die Homöopathie unwirksam ist." Ganz im Gegenteil zeigt der Report nämlich in Wahrheit die Effektivität der Homöopathie auf. 

 

Dazu die Stellungnahme des DZVHÄ Deutsche Zentralverband homöopathisch arbeitender Ärzte

 

Selbst der Wikipedia-Eintrag ist von einem Nichtmediziner verfasst und jegliche Versuche, den Eintrag zu korrigieren scheitern.

 

Mein eigenes Interesse an Homöopathie in Russland ließ mich deutschsprachig danach suchen. Ich fand ein einziges Buch dazu sowie ausschließlich Hinweise auf Google, dass die Homöopathie in Russland als Pseudowissenschaft gilt und daher verboten ist. Wie es der Zufall wollte, begegnete ich auf einer Fortbildung in der Schweiz einem ganzen Saal von russischen Homöopathen. Im persönlichen Gespräch waren diese sehr verwundert, denn die Homöopathie ist dort durchaus vertreten und die anwesenden Homöopathen waren aus unterschiedlichen Regionen, u.a. aus einer großen Klinik in Moskau, in denen sie ganz offiziell homöopathisch arbeiten. Meine weitere Recherche ergab erst über Umwege und auf Englisch weitere Informationen, sogar einiges über deren positive wissenschaftliche Forschungsergebnisse. 

 

Die herkömmliche Schulmedizin ist gerade im Bereich chronischer Erkrankungen weitgehend machtlos und weiß das. Die Menschen und v.a. unsere Kinder werden immer kränker statt gesünder. Die Kosten steigen ins unermessliche und was wird bekämpft? Die Homöopathie, die günstiger ist, als fast jede andere Behandlungsform. Es wird reine Palliation (Linderung) und nicht mehr Heilung angestrebt. Alle Bestrebungen in der Medizin gehen nun in mehr Technologie. Ich finde es selbst verlockend, wie einfach mein Körper gelesen und überwacht werden kann. Welche Schlüsse ich daraus ziehen kann und welche Motivation für mehr Bewegung, Sport, Achtsamkeitsübungen,... Das hat schon ein sehr faszinierendes Potential. Doch was, wenn sich Medizin darauf beschränkt, dass Ärzte wie Heilpraktiker nur noch auslesen und entsprechende Standardarzneien verschreiben, unabhängig vom persönlichen Kontakt, von einer Prüfung, wie der individuelle Mensch ist, was ursprünglich seine Beschwerden ausgelöst oder verschlimmert hat, iwie empfindlich er auf äußere Einflüsse & Arzneien reagiert, in welcher Lebenssituation er ist und die ihn möglicherweise krank macht?